Kategorie: Schlumpf-Club
Von: Liegl Werner
Seit einigen Wochen planten die Organisatoren Albert Bauer, Manfred Grygar, Raimund Bauer und Vorstand Werner Liegl die 18. Vatertagsroute für die Zweiradfreunde der Schlümpfe.
Wie schon in den letzten Jahren, nahmen alle Kategorien von leistungsstarken Zweirädern, Vierrädern, Mopeds und Rollern, sowie 40 bis 50-jährigen Oldtimern teil.
Unter den Gastfahrern war ein treuer Mitfahrer aus Schönthal, sowie auch zum wiederholten Male ein Beiwagengespann (Heinkel - Baujahr 1960) aus Cham am Start.
Vorstand Liegl gab für die 19 Teilnehmer die grobe Fahrtrichtung bekannt und informierte über das Verhalten bei Kolonnenfahrten. Als Schlussfahrer und Streckenbetreuer war wieder Wolfgang Rieder im Einsatz, der eine eigens angefertigte, spezielle Warnweste mit dem Schlumpf-Logo, trug.
Heinkel-Roller mit Beiwagen Baujahr 1960
Auf schönen Nebenstraßen ging es in Richtung Großbergerdorf, Untertraubenbach, entlang vieler kleiner Seen und Weiher nach Schorndorf. Dort wurde eine erste Pause eingelegt.
Auch die erste Panne zeichnete sich dort ab. Ein „Oldi“ namens Zündapp tropfte unerbittlich. Es war nicht des Fahrers Schweiß, sondern der Benzinfilter hatte einen Riss. Aber der beruflich sehr erfahrene Mechanikermeister wusste sich zu helfen und bat eine in der Nähe wohnende Anliegerin um ein Isolierband, um den Schaden provisorisch zu beheben.
Über Neuhaus, Sattelbogen, Haag, Rettenbach und Brennberg führte die Strecke vorbei am Nepal-Tempel in den Ort Wiesent zwischen Wörth a.d. Donau und Regensburg.
Eindrucksvoll für alle war der im Rechteck angeordnete Marktplatz mit Brunnen und den angrenzenden Gasthäusern.
Gestärkt ging die Reise der „Zweiradkolonne“ über Wiesenfelden, Zinzenzell in den Landkreis Straubing-Bogen.
Bei der nächsten Pause in Rißmannsdorf, an der alten Bundesstraße zwischen Cham und Straubing, erlebten die Teilnehmer den Unterschied zwischen „aggressiven Motorradfahrern“ und „gelassenen Bikern“. Die alte kurvenreiche Straße benutzten dort junge Biker als Rennstrecke und befuhren diese mehrmals hin und her, um ihren Adrenalinhaushalt auszugleichen.
Angekommen wieder im Landkreis Cham besuchte man noch den Bäckerwirt in Chamerau zu einer Kaffeepause. Danach ging es über Schlammering wieder nach Hause, wo man beim Vereinsmitglied Harald abschließend die 150 km unfallfreie Fahrt nochmals Revue passieren ließ.
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